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Voule-vous … mit Arbeitskolleginnen auf Kurzurlaub

Ein Ausflug an das Meer an einem verlängerten Wochenende ist eine feine Sache. Wenn es nach Südfrankreich geht,  ist das noch viel besser!

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Vor einigen Wochen bin ich mit Arbeitskolleginnen nach Südfrankreich geflogen. Wenn man mit vier anderen Mädels unterwegs ist, passiert schon das eine oder andere Lustige. Und wenn es dann noch vier Arbeitskolleginnen sind, quer durch alle Hierarchiestufen, kann es heikel werden. Aber das vorweg: es war super !  

An einem feucht-fröhlichen Abend beim After-Work-Getränk beschlossen, haben wir unsere Mädelssause tatsächlich umgesetzt. Flug irgendwohin gebucht ( billigsten Flug genommen, was denn sonst?), Airbnb abgegrast und fertig. Yay!
Abgesehen davon, dass vier von fünf Mädels für ein verlängertes Wochenende (!!) zusätzlich zum Handgepäck tatsächlich Gepäck eingecheckt haben (!!) war es unkompliziert.  Ich danke Gott für Trollys, die exakte Handgepäckgröße haben und perfekt für ein paar Tage Urlaub. Kann ich nur empfehlen, sollte jeder haben). 

Die Unterkunft stellte sich als absoluter Glücksgriff heraus. Das war unser Ausblick über die Dächer von Nizza : 

Natürlich kommt dieser Ausblick nicht ohne Preis daher: der Aufstieg war nicht ohne, aber ein super Bein-Workout.

Aber da Nizza generell hügelig ist, merkt man das irgendwann gar nicht mehr.

Die kommenden Tage bestanden dann überwiegend aus folgenden Fragestellungen (je nach Befindlichkeit der jeweiligen Person und in wechselnder Reihenfolge)  :  

  • Was wir essen sollen und wo ( wie in einer Beziehung, ha)
  • Wo wir 0,5 l Wasserflaschen  herbekommen ( im 2-Stunden-Takt, denn eine 1l Flasche in der Tasche rumzutragen ist ja zu schwer :-D)
  • Wo man eine Toilette findet (-„-)
  • Wo kostenloses WLAN ist ( die mobilen Daten sind aufgebraucht und die Temperatur des Wassers, der Weg des Busses etc. mußte gegoogelt werden)
  • Wo ist ein stiller Teil des Strandes ist, um ein Nickerchen zu machen (ich liebe Nickerchen)
  • Wo gibts gute Aperol-Sprizz / Weißwein / Bier …. 
  • Was zum Teufel macht der Ex-Kollege aus unserer gemeinsamen Firma am frühen Morgen beim Joggen am Strand in Nizza ?! 

Party-Mäuse wie wir alle sind haben wir nicht eine einzige Nacht mit Ausgehen verbracht. Aber warum auch, wenn man so eine Terrasse hat, die nachts so aussieht: 

Die Küstenstädte in Südfrankreich liegen alle recht nah beieinander. Ein normaler Linienbus fährt die Küste entlang über Monaco bis nach Menton an der italienischen Grenze. Ein Muss für jeden Besucher. Die Fahrtroute führt an atemberaubenden Stränden und Buchten entlang  und man kann die wagemutigen Fahrmanöver der heimischen Moped-Fahrer auf den engen Straßen hautnah erleben. Allerdings sollte man schnell sein damit man noch einen Sitzplatz bekommt. 1,5 – 2h stehen auf kurviger Strasse macht keinen Spaß.  

Monaco ist klein, anstrengend und laut. Kein Zeichen von Glamour oder anderer, natürlicher Schönheit. Empfehlen kann ich jedoch Menton unbedingt! Das kleine Küstenstädtchen hat mich im Sturm erobert. Die Nähe zu Italien merkt man sowohl in den Gerichten, als auch in der Sprache. Hier trifft man in der Tat mehr italienische Touristen als andere. 

Südfrankreich ist eine Reise wert und wundervoll ! 

Bleibt gesund

Eure

wunderlander,travelblogger,reiseblogger

 

 

 


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