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Wein-Tourismus in Italien

[Werbung] Italien ist seit jeher eines der beliebtesten Urlaubsziele der Deutschen. Gerade jetzt, während der nassgrauen Wintertage wünschen wir uns alle an die Strände der Adria und sehnen uns nach den idyllischen Landschaften der Toskana. Für uns ist Italien der Inbegriff von Erholung, Genuss und Leichtigkeit. Das liegt nicht nur am mediterranen Klima, sondern auch an der italienischen Küche und die ist ohne ein gutes Glas Wein einfach nicht komplett.

Weintour in Italien

In Italien, sagt man, werden Reisende nicht danach gefragt, was sie gemacht oder erlebt haben, sondern was sie gegessen haben und vor allem welchen Wein sie getrunken haben. Wein ist in Italien nicht mehr nur ein kulinarisches Produkt und ein Stück Lebenskultur, sondern mittlerweile auch ein Tourismuszweig. Zahlreiche Anbieter organisieren Touren durch die Weingüter der Toskana, Liguriens oder Piemonts.  Die Reisen werden oft von erfahrenen Sommeliers begleitet und bieten ihren Gästen Einblicke in uralte Weinkeller, traditionelle Herstellungsverfahren und natürlich Begegnungen mit Winzern und Gleichgesinnten über einem Glas italienischen Rotwein.

Wem eine geführte Tour zu viel Commitment bedeutet oder wer einfach nicht gleich seinen ganzen Urlaub dem Wein widmen möchte, kann die italienischen Weingüter aber auch nach Herzenslust auf eigene Faust erkunden. Viele von ihnen stehen Besuchern offen und wer im September hier unterwegs ist, kann sogar die traditionellen Weinfeste miterleben, die hier zur Erntezeit stattfinden. Zahlreiche Reiseführer haben sich auf das Thema Wein spezialisiert, sodass man sich flexibel seine eigene Wein-Tour zusammenstellen kann.

Wein Italien Reise

Mit dem Auto auf den Spuren des Weins

Eine der beliebtesten Auto-Routen zur Erkundung des italienischen Weinbaus ist die Chiantigiana oder Chianti-Straße. Die malerische Landstraße verläuft von Florenz nach Siena durch das hügelige Herz des Chianti-Anbaus, wie schon der Name verrät. Dieses Gebiet ist eines der wichtigsten und traditionsreichsten Anbaugebiete Italiens. Seit über 200 Jahren wird hier Sangiovese angebaut und zu Chianti weiterverarbeitet. Aber selbst wenn man keinen Wein mag, lohnt sich diese Tour, denn sie führt durch eine der landschaftlich schönsten Regionen Italiens und verbindet zwei der sehenswertesten Städte der Toskana miteinander, Florenz und Siena. Auch auf dem Weg warten kleinere alte Städte darauf, von Besuchern erkundet zu werden.

Wer etwas weniger ausgetretene Pfade bevorzugt kann zum Beispiel aufs Piemont ausweichen. In der norditalienischen Region am Fuß der Alpen werden die berühmten Nebbiolo-Trauben angebaut, aus denen die piemontesischen Traditionsweine Barolo und Barbaresco hergestellt werden. Auch der Schaumwein Asti Spumante ist in dieser Region beheimatet und bietet eine erfrischende Abwechslung zum schweren Rotwein. Auch landschaftlich hat Piemont einiges zu bieten. Die Weinlandschaft Langhe zählt seit 2014 zum UNESCO-Weltkulturerbe.

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Dies sind nur zwei der schönsten Anbaugebiete, die Italien zu bieten hat. Weitere beliebte Regionen sind Fraul, an der Grenze zu Österreich, das benachbarte Venetien, das am Meer gelegene Ligurien und Südtirol. Dies liegt aber auch daran, dass diese Regionen im Norden liegen und somit von Deutschland mit dem Auto schneller zu erreichen sind. Es gibt keine italienische Provinz, die keinen Wein anbaut, sodass man auch auf seine Kosten kommt, wenn man einfach ins Blaue und auch mal weiter in den Süden reist. Von Südtirol bis nach Sizilien warten italienische Weingüter in ihrer ganzen Vielfalt und Variation auf einen Besuch.

Ein bißchen Urlaub am heimischen Esstisch

Für die meisten von uns liegt der nächste Italien-Urlaub allerdings noch in weiter Ferne. Bis zur nächsten Weinlese kann man sich aber ein bisschen italienisches Flair nach Hause holen. Die Sehnsucht nach italienischer Leichtigkeit und Lebensfreude hat nämlich nicht nur zu stetig zunehmenden Touristenzahlen geführt, sondern auch zur Popularität italienischer Küche und Weine hierzulande. Das Angebot italienischer Weine im Supermarkt ist breit, es gibt unzählige Weingeschäfte, die sich auf italienischen Wein spezialisiert haben und wem das nicht reicht, der kann sich den Winter mit einem Besuch beim Italiener an der Ecke etwas sonniger gestalten.


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