Royaler Lorbeer am Schloss Charlottenburg

Ein wenig Barockgefühl für jederman – Schloss Charlottenburg

Wer gerne die Mischung aus gepflegtem Schicki-Micki mit Geschichte und naturbelassenem Park erlebt, ist um und im Schloss Charlottenburg in Berlin genau richtig. Darüber hinaus ist es noch eine super Fotolocation. Als Berliner ist es ein prima Ausflugsziel a Wochenende, auch für kleine Picknicks oder Nickerchen. 

Wiki weiß: Der 55 Hektar große Schlossgarten Charlottenburg (im Volksmund „Schlosspark“ genannt) wurde ab 1697 von Siméon Godeau als französischer Barockgarten angelegt. Er umfasste ein Barockparterre auf der Gartenseite des Kerngebäudes, ein West- und ein Ostboskett an der Spree mit drei Angelhäusern und einem kleinen Hafen für die Treckschuten, die zweimal am Tag nach Berlin fuhren.

Mausoleum

Je nachdem von welcher Seite man kommt, ist man mit der S-Bahn (Ringbahn) oder der U-7) schnell da. Ich empfehle von der S-Bahn Station Jungfernheide einfach durch den weitläufigen Park zu gehen. Auf dieser Seite der Anlage ist die Flora recht naturbelassen und man kann durch Gräser waten oder Pusteblumen pflücken. Durch viele Büsche unterteilt, finden sich hier viele Nischen, in die man sich zu einem Mittagsschläfchen zurückziehen kann. Erfrischend und typisch Deutsch: mehrere kleine Wiesenabschnitte sind umzäunt und tragen ein großes Schild „Liegewiese“. Naja, ich schätze auf den anderen Wiesen darf man dann nur stehen….  
Auf halbem Weg befindet sich etwa mittig im Park das Mausoleum der berühmten Königin Luise. Später wurde es als Grabstätte weiterer bedeutender Mitglieder des preußischen Königshauses erweitert.  Eine Besichtigung kostet Eintritt und weil es zu den Museen Preußischer Kulturbesitz gehört, ist es Montags geschlossen. 

Charlotten burg Berlin tourist

Lorbeer stehlen am Schloss Charlottenburg

Die langen, schnurgeraden Wege erinnern einen daran, wie die Anlage ursprünglich angelegt wurde: als weitläufige Flaniermeile für den gelangweilten Adel und deren Techtel-Mechtel nach dem Vorbild Frankreichs. Je näher man dem Schloss kommt, desto gepflegter wird der Park. Unerwartet öffnet sich hinter den riesigen Zypressenbäumen (eine Rarität in Deutschland) dann der  bis ins kleinste Detail getrimmte und gestutzte Schlossgarten  inklusive Karpfenteich.  Ein beeindruckender Anblick. 

Hier kann man gepflegt wandeln, die perfekt beschnittenen Buchsbäume bewundern und sich ein paar frische Blätter der Lorbeerbäume für zu Hause stehlen ( hab ich auch gemacht).  Einfach trocknen und dann benutzen.  
In den verwinkelten Nischen perfekter Hecken kann man der prallen Sonne entfliehen oder einfach mal ungestört sein. 

Mehr lesen könnt ihr hier: 

Berlin.de

 

Information: 

Adresse: Spandauer Damm 20-24, 14059 Berlin
Eröffnet: 11. Juli 1699

Öffnungszeiten: 10:00–18:00 
Baustil: Barockarchitektur
Architekt: Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff
 
 

News Reporter
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